Siedlung/Bebauung (Pluwig wächst, und wächst und ....)

Grafik: Theophil Schweicher
Siedlung/Bebauung von Pluwig. Legende
Geografik: (c) Theophil Schweicher
Geografik: (c) Theophil Schweicher 2013; Kartengrundlage: Landesaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und von Müffling, 1812

Die Landesaufnahme für militärische Zwecke unter dem französischen Geographen Jean Tranchot (später fortgesetzt von dem  preußischen Generalfeldmarschall, Militärschriftsteller und Geodäten Karl von Müffling)  ergab für die damalige Zeit ein Kartenwerk von zuvor nie gekannter Qualität. Im Bereich Pluwig werden 1812 die damaligen Siedlungskerne "Pluvich", "Wilzeburg" und "Wilmerich" noch als völlig isolierte Siedlungen dargestellt, ebenso wie der Kirchenbezirk auf dem Johannesberg bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und Schulgebäude (entstanden um das Jahr 1805).

Geografik: (c) Theophil Schweicher
Geografik: (c) Theophil Schweicher 2013; Kartengrundlage: Preußische Landesaufnahme ("Uraufnahme") von 1850

Um das Jahr 1850 haben sich die Siedlungskerne von Pluwig, Willmerich und Wilzenburg deutlich vergrößert. Insbesondere Wilzenburg hat sich entlang der Wilzenburgerstraße entwickelt und auch die gegenüberliegende südliche Straßenseite besiedelt. Die drei Siedlungskerne Pluwig, Willmerich und Wilzenburg sind räumlich aber noch deutlich voneinander getrennt.

Geografik: (c) Theophil Schweicher
Geografik: (c) Theophil Schweicher 2013; Kartengrundlage: Topographische Karte 1:25.000 (TK25) Blatt 6306, ca. 1973

Anfang der 1970er Jahre sind Willmerich und Wilzenburg bereits im Bereich der Willmericher- und der Ruwerstraße zusammengewachsen. Die Besiedlung entlang der Hauptstraße (Trierer Straße und Wilzenburger Straße) ist deutlich fortgeschritten insbesondere zwichen Pluwig und Willmerich und entlang der Wilzenburger Straße in Richtung Pluwig-Hammer, bildet aber noch keine geschlossene Bebauung.

Geografik: (c) Theophil Schweicher
Geografik: (c) Theophil Schweicher 2013; Kartengrundlage: Topographische Karte 1:25.000 (TK25), Blatt 6306; ca. 2005

Um das Jahr 2005 sind Wilzenburg und Willmerich weitgehend miteinander verschmolzen. Der nun verschmolzene Ortsteil hat sich verdichtet und Richtung Osten (Im Hargarten, St. Johannesstraße) ausgedehnt.
Außerdem hat sich die Bebauung inzwischen auch in das rezente Bett des  Wilzenburger Waschbachs ausgedehnt (In der Weidenwies).
Pluwig hat sich verdichtet und sich durch die Neubebauung um den Brunnenweg und auf dem Johannesberg (Mäuswäldchen, Auf Steinisch, Kirchstraße) stark ausgedehnt.

Wilzenburg hat sich weiterhin entlang der Wilzenburger Straße/Bahnhofstraße verdichtet und sich in Richtung SO ausgedehnt (In der Aetel, In der Sauerwies).

Die Einwohnerzahl beträgt 2005 insgesamt ca. 1.297 Bewohner (inkl. Geizenburg und Pluwig-Hammer).

Geografik: (c) Theophil Schweicher 2013; Kartengrundlage: Topographische Karte 1:25.000 (TK25), Blatt 6306; ca. 2005, sowie Google Earth-Auswertung 2016
Geografik: (c) Theophil Schweicher 2013; Kartengrundlage: Topographische Karte 1:25.000 (TK25), Blatt 6306; ca. 2005, sowie Google Earth-Auswertung 2016

Durch zunehmende Bebauung in den Gebieten "In der Aetel" und "In der Karlwies" hat sich die Besiedlungsfläche weiter verdichtet und die Bevölkerungszahl erhöht. Ebenso durch das jüngste Bebauungsgebiet "Spatelweg". Die Mindernutzung "Alter Dorfplatz" (Wiesenfläche) wurde überbaut durch ein Altenzentrum (Seniorenresidenz) einschließlich Café, Apotheke und das Gemeindebüro, sowie einen Lebensmittelmarkt und eine Bäckerei/Bistro mit Poststelle, so daß auch diese Baulücke inzwischen geschlossen ist.
Zum Jahresende 2015 (31.12.2015) hat Pluwig 1.600 Einwohner.

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Das Wappen von Pluwig

Bei "Mausklick" gelangen Sie zur Wappenbeschreibung!   Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AWappen_pluwig.png.