Das alte Konderkreuz

Das alte Konderkreuz. (Foto. Theophil Schweicher)
Das alte Konderkreuz. (Foto. Theophil Schweicher)

Lt. Peter Kühn  (2002, S. 163) soll ein Mann aus Konz (namens Weber), nachdem er sich einige Jahre als Kohlenschipper auf der Transatlantik-Linie Hamburg-New York verdingt hatte, in Pluwig 1864 das heute noch bestehende "Konderhaus" (heute: Trierer Str. 2; Ecke "Gusterather Straße"/"Trierer Straße") erbaut haben. ("Konderhaus" = das Haus des "Konzers"?)

(Das Konderhaus war wohl das erste profane Haus, das auf dem Grund des ehemaligen Kirchenbezirks erbaut wurde.)

Aus Dankbarkeit darüber stiftete Weber ein Wegekreuz aus Sandstein, das im ehemaligen Pfarrgarten aufgestellt wurde.

Nahe der Stelle, die in der Katasterkarte als Standort eines Wegekreuzes im ehemaligen Pfarrgarten eingezeichnet ist, steht heute noch ein stark verwittertes fragmentarisches Kreuz. (Dem corpus Christi fehlen die Beine.)

Der Standort des Kreuzes ist heute allerdings (wegen der derzeitigen Wegeführung) nicht öffentlich zugänglich. Das Kreuz steht mitten im Gebüsch und ist von allen Seiten mit Gestrüpp zugewachsen. Es ist nur allzu plausibel, daß es sich bei diesem Kreuz um  das alte "Konderkreuz" handelt. Möglicherweise ist das Kreuz durch den späteren Anbau der Garagen, durch eine geänderte Wegeführung, oder durch einen geänderten Standort ins Abseits und damit in Vergessenheit geraten.

Das alte Konderkreuz ist ein uraltes Unikat, das wegen der Gestaltung, der kunsthandwerklichen Ausführung und der Symbolik als einzigartiges erhaltenswertes und denkmalwürdiges Kulturgut anzusehen ist. 

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Hier in Pluwig steht das alte Konderkreuz:

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